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SchleimiSchleimi

 

  Kobold Schleimi erzählt Geschichte und Geschichten aus Pforze:

 
 
 
 
Wer war Alfred Katz ?
 
Alfred Katz ( Sohn des " Gedenktafel Katz " ) Direktor bei ROWI. Er war ein Weltberühmter Tourenwagen-Rennfahrer. Hihihihi. Er wollte nicht unter seinem richtigen Namen fahren, sondern benutzte ein Pseudonym!! Er begann als Meier 3 mit einem Rowi Geschäftswagen Ein Mercedes 180. Kurt Geiss frisierte das Wägelchen und Meier 3 gewann. Das war 1956. Als dann Meier 3 zu oft auf der Siegerliste erschien, brauchte er einen neuen Namen. Und da gab es doch einen Mann, der 1950 die Deutschlandfahrt gewonnen hatte, jetzt aber lieber das beste Autoradio der Welt bauen wollte. Hihihihi. Genau das Becker Radio. Also nannte sich Herr Katz in Absprache. Becker 3! 1962. Die halbe Welt stand Kopf! Tour d'Europe. 10 Tausend Kilometter quer durch Europa. Und wer gewann? Natürlich Becker 3 mit Katz und dem beinamutierten Rudolf Golderer. Erster Preis. Ein neues Auto!! Zweiter Preis ein zentnerschwerres handgetriebenes Service aus Silber. Gestifttet von König Heissein aus Marokko. Katz und Golderer winkten ab. Gold und Silber haben wir in Pforzheim selbst genug, aber einen Union 1000S-Coupe nicht. Und dann kam die Erfindung des Fixo-Flex-Bandes vin ROWI. Ein weltweiter Verkaufsschlager! Und das Team wurde umbenannt in Fixo-Flex-Team und Herr Katz nahm den neuen Namen an. Fred Cats. Und dann wurde alles abgerräumt was kam. Und wie kam er zu dem Namen Don Alfredo? Nun, die Mitarbeiter in den Filialen auf der ganzen Welt nannten ihren Chef liebevoll Don Alfredo. Unter diesem Namen bestritt er dann sein letztes Rennen.Die Worldcup Rallye 1970. Von Londen nach Mexico Citty. 7000 Kilometer Europa, Verschiffung in Lissabon und dann 20.000 Kilometer Südamerika. Diie hundert Weltbesten Fahrer starteten im Wembley-Stadion um den Weltpokal zur Fußball-Weltmeisterschaft nach Mexiko zu bringen. Eine Klasse Idee! Nur 20 Autos hatten die Ehre den Worldcup zum Eröffnungsspiel ins Aztheken- Stadion hinein fahren zu dürfen. 200.000 Menschen bejubelden den Autocorso. Und wer dabei. Don Alfredo und Alfred kling aus der Bleichstraße in Pforzheim. Danach kann nichts mehr kommen. Ein würdiger Abschluss! Noch besser wie die Schlagzeile der Bildzeitung. Gerd Müller müllert uns nach Mexico. Wenn er noch lebt, feiert er dieser Tage seinen 90. Geburtstag. Eine Anekdote ist mir in Erinnerung geblieben. Ich saß im Bistro Revolution und süffelte einen Campari Orange ( damal Kultgetränk ) als Herr Katz mit einem Wahnsinns-Porsche vor fuhr um einen Espresso zu trinken. Ein junger Schnösel rief übermütig . " Guckt euch den alten Knacker an. Hat eine Riesen-Rakete unter dem Arsch, aber wahrscheinlich kann er nicht mal richtig Einparken." Herr Katz sagte freundlich lächelnd " Auch ein alter Knakcer kann sich noch an den schönen Dingen des Lebens erfreuen" Dann rief er " Moni, machst Du mir schnell einen kleinen Espresso" Schleimi grinste süffisant in seinen Campari und dachte. Mein Jüngelchen, wenn Du wüßtest!!! Übrigens Moni war die Claudia Schiffer von Pforzheim mit schwarzen Haaren. Herr Schäfer aus dem Ascot hatte das Glück sie als Bedienung zu gewinnen!!! Da war die Bartheke um zehn Uhr immer voll mit Männern , die vorbei kamen um die Moni zu sehen und einen Kaffee zu trinken. Moni war todunglücklich. Sie gestand mir einmal unter Tränen. " Die Männer sehen alle nur meinen Körper und nicht meine Persönlichkeit" Während ich die schluchzende Moni in den Arm nahm, blieben sogar dem abgebrühten Schleimi die Lügen-Worte im Hals stecken.Er wollte nämlich tröstend sagen " Ach Moni. Ich sehe deinen Charakter und deine Persönlichkeit" Übrigens habe ich sie mal wieder im Größenwahn in der Bleichstraße getroffen. Sie sprang auf, umarmte mich und jubelte. " Edu. Ist das schön!! " Die anwesenden Männer waren unisono einer Meinung. Der blöde Kerl mit der Brille ist bestimmt ein reicher Knacker!! So kann man sich täuschen. Eine der vielen Geschichten, die das Leben schreibt.
 
 
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Erhellende Informationen über das kleine Häusle an der Barfüßerkirche

 

BarfüßerkircheBarfüßerkirche

Schon um 1620 beklagten sich die Franziskaner-Mönche, dass am Chor ihrer Kirche eine kleine Schmiede stand.

Der Schmied soll durch sein unbotmäßiges Gehämmere und Geklopfe die frommen Andachten gestört haben.

Doch der Schmied konterte rotzfrech, dass ihn das Läuten der Kirchenglocken ebenfalls störe.Dagegen wäre das Plingpling bei seiner Schmiedearbeit harmlos.

Und er bekam recht! Das Häusle stand bis in die Neuzeit. Der Hauptbetrieb war aber in der Barfüßer-Gasse 5.

Was mich anfangs verwirrte war, dass der Schmied den Namen Schuhmacher trug.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 BarfüßerkircheBarfüßerkirche

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 Einweihung des Wartbergfreibades

Die Einweihung des Wartbergfreibades fiel buchstäblich ins Wasser.Das war am 21. Mai 1966. Doch dann hatten wir einen Jahrhundert-Sommer und der banzige Schleimi war braun wie ein Negerle. Nun ja, wenn man jeden Tag stundenlang Ringtennis und Schnürles spielt ist das ja kein Wunder. Den Eintritt finanzierte ich mit 15 Minuten Abfall einsammeln bevor das Freibad schloss. Legendär waren die Landjäger mit Doppelweck!

Einweihung des WartbergfreibadesEinweihung des Wartbergfreibades

 

 

 

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